Erinnerung

Mittwoch, 28. November 2007

Erinnerung - Keine Sms übers WWW versenden

Merke, keine Sms übers WWW mit der eigenen Handynummer verschicken, wenn man sein Handy verliehen hat und selber eine andere Nummer hat...

Donnerstag, 23. November 2006

Erinnerung - Vor zwölf Jahren

Vor zwölf Jahren war ich dreizehn. Was also heißt, fast die Hälfte meines bisherigen Lebens begann. Vor zwölf Jahren und vier Tagen hatte ich mich verguckt, konnte abends vor Aufregung nicht schlafen, konnte das alles nicht fassen, schwebte vor Glück und war zu nichts mehr zu gebrauchen. In der Zeit zwischen dem 19.11. und 23.11.1994 quengelte ich, wann es soweit sei. Schließlich war mein Weihnachten vorverlegt worden.

Am Nachmittag heute vor zwölf Jahren war es dann soweit. Das Auto kam, hielt an, die Klappe wurde geöffnet und ich konnte ihn endlich wieder in die Arme schließen. Meinen hübschen Blonden, ein wenig aufgeregt war er, alles war neu, aber er fühlte sich gleich wohl.

Seit diesem Tag war unsere Familie um ein Mitglied reicher, denn da kam er. Moritz. Unser Pferd. Heute abend fahren wir zusammen in den Stall und mein Hübscher bekommt ein paar Leckereien. Ich freue mich auf viele weitere Erlebnisse mit ihm.

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Montag, 9. Oktober 2006

Erinnerung - Fast ein Jahr her

Es ist fast ein ganzes Jahr her, dass wir das letzte Mal telefoniert haben. Und ich mich, nebenbei gesagt, zum Affen gemacht habe. Wir hatten, ja, was hatten wir eigentlich? Wir hatten den Versuch einer Beziehung, einiges ist da schief gelaufen. Zum einen spiele noch E. das Arschloch mitrein, zum anderen war er 31 cm größer als ich. Auch wenn ich es nicht als Problem sah, im Prinzip hat es mich doch gestört.

Vor einem Jahr, genauer gesagt vor einem Jahr und einem Tag wollte ich zu ihm fahren. Es war schon vorbei. Schon sechs oder sieben Wochen und irgendwie vermisste ich ihn. Zumindest bildete ich mir das damals ein. Heute denke ich eher, ich hab einfach Nähe und Geborgenheit vermisst. Eben das, was ich von E. niemals bekam. Ich fuhr nicht und Anfang November telefonierten wir. Ich bettelte um eine zweite Chance, er gab sie mir nicht, sondern tat mir richtig weh, in dem er sagte, er hätte eine andere.

Heute kann ich sagen, es ist einfach blöd gelaufen und es sollte nicht sein. Er war nicht der Richtige und ich war auch nicht die Richtige für ihn. So einfach ist es heute. Damals tat es weh.

Auf der Heimfahrt von der Schule rief ich ihn an. Gestern hatte er Geburtstag. Er war ehrlich erstaunt und ich hatte Lampenfieber. Anfangs war unser Gespräch holprig und fiel nicht so ganz leicht. Doch haben wir knapp 10 Minuten geplaudert. Er macht jetzt sein Praxissemester in Berlin und führt eine Nahbeziehung. Freut mich zu hören, dass er noch mit ihr zusammen ist. Ich gönn es ihm. Das einzige was ich ihm neide, ist, dass die zwei dieses Semester nur ein paar Stationen mit der U-Bahn haben. Wobei er sowieso weniger Kilometer hatte als ich.

Vorallem tat mir es gut, von mir zu erzählen. Zu sagen, dass es mir gut geht, was ich für Ziele habe, mit der Schule. Einfach zu zeigen, dass ich mich in dem Jahr verändert habe. Zu sagen, ich freu mich für dich und es auch ehrlich zu meinen und keine hohlen Phrasen zu dreschen, weil Verständis gut ankommt. Ich freu mich für ihn und für mich.

Mir fiel es leicht mit ihm zu telefonieren und auch ehrlich zu sagen, was ich denke. Mal gucken, ob wir wieder mehr Kontakt zu einander haben werden. Ich würde mich freuen, reden konnte ich gut mit ihm.

Wenn es nicht soweit kommt, kann ich wenigstens sagen, an mir liegt es nicht.

Drei Songs nach dem Telefonat:
  • als ich auflegt habe lief "Das Beste" von Silbermond, es paßte so gut, das Telefonat erfolgreich beendet und zu wissen, dass so wie es gekommen ist, es wirklich das Beste ist.
  • "Goodbye" von Sasha: "so we say good bye, bye bye, bye bye and we put our hands up in the sky and wave our handkerchiefs you gotta leave so we say good bye, bye bye, bye bye", es fällt mir leicht, ihn endgültig loszulassen und bin nicht traurig. Das was wir hatten war schön, aber mehr sollte es nie sein.
  • "You give me something" von James Morrison, weil es einfach nur toll klingt. Und weil er mir etwas gibt, dass ich keine Angst haben brauche.

Dienstag, 3. Oktober 2006

Erinnerung - Frieden gefunden

Maja

Toll, wenn man beim Reiten mal eben so nebenbei erfährt, dass Maja eingeschläfert worden ist. Und das noch nicht mal von Ihrer Besitzerin persönlich sondern über dritte.

Ich habe mich ja auch nur 1,5 Jahre um sie gekümmert, war mit ihr beim Schmied, habe sie mit Schmerzmittel vollgepumt, damit sie auf die Weide laufen konnte, habe im Winter jeden Tag ihr Rübenschnitzel eingeweicht und das sonstige Futter gemischt, die Futtersäcke geholt und durch die Gegend geschleppt, ihre Box regelmäßig gemistet, Wurmkuren gegeben, sie im Frühjahr gebürstet, damit sie die losen Haare los wird und sie gewaschen, ihr eine Decke gekauft, damit sie nicht mehr im Schneeregen vor Kälte zittert...

Für meine Süße habe ich alles gemacht, wie oft war ihre Besitzerin in der Zeit da?

Gemäß dem Tierarzt ist Maja auf der neuen, steilen Wiese gestürzt, nachdem sie vorher Krämpfe hatte, und musste eingeschläfert werden. Wer weiß, was wirklich genau passiert ist, ich weiß nur, bei mir wäre es nicht passiert, die Jungs haben immer Rücksicht auf sie genommen.

Ich bin traurig, dass Maja eingeschläfert wurde, aber gleichzeitig bin ich auch froh, dass sie es geschafft hat. Über den Winter wär sie mit P.s Pflege nicht gekommen. Außerdem musste sie nicht leiden.

Traurig finde ich es auch, dass ich es nicht von P. erfahren habe. Ist aber auch gut so, ich hätte ihr sonst noch einige Dinge an den Kopf geworfen. Nicht dass diese mir leid getan hätten, aber es würde auch nichts mehr ändern. Und um Gus brauch ich mir keine Sorgen machen, der ist zäh.

Freitag, 29. September 2006

Erinnerung - Smartie verkauft

Heute vor einem Jahr habe ich mein erstes eigenes Auto bei Ebay erfolgreich verkauft, bzw. wurde mein Auto abgeholt.

Smartie hat mich drei Jahre treu begleitet und war abgesehen von dem schlechten Service im Center ein super Auto. Und auch schön unempfindlich. Wenn man langsam irgendwo gegefahren ist, federte das Plastik.

Gemäß dem Käufer müßte mein kleiner Powerflummi jetzt durch Griechenland düsen. Er war nämlich schon weiter verkauft.
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Das Chaos und ich

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